Zeit und Raum

Claudia Hellmann, Hatha-Yogalehrerin SKA verschiedener Stilrichtungen.
Mitglied im Verband der Yogalehrenden im Kneipp Bund e.V.


„Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.“

B.K.S. Iyengar


Claudia Hellmann Hatha Yoga

Manchmal beginnt Veränderung nicht im Denken, sondern im Spüren.

ÜBER MICH
Yoga begleitet mich seit vielen Jahren. Zunächst als eigene Praxis und später als Teil meiner Arbeit mit Menschen.

Was mich dabei von Anfang an berührt hat, ist nicht nur die äußere Praxis des Yoga, sondern die Erfahrung, dass sich über den Körper auch innere Prozesse verändern können. Körper und inneres Erleben stehen dabei in einer wechselseitigen Verbindung. Indem wir diese Verbindung wieder stärker wahrnehmen, können sich mit der Zeit mehr Ruhe, mehr Klarheit und ein achtsamerer Umgang mit sich selbst entwickeln und damit auch unser Erleben von Gesundheit und Wohlbefinden verändern. Diese Erfahrung hat mein Interesse an persönlicher Entwicklung sowie an den Zusammenhängen zwischen Körper, Psyche und innerem Erleben geprägt und meinen Blick dafür geschärft, wie sehr sich diese Ebenen gegenseitig beeinflussen. Dies führte mich schließlich dazu, mich auch auf wissenschaftlicher Ebene intensiv damit auseinanderzusetzen. Heute studiere ich Life Coaching (B.A.) an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport und vertiefe ich mein Wissen in einem interdisziplinären Rahmen, der Inhalte aus Psychologie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung verbindet. Dabei beschäftige ich mich insbesondere mit mentaler Gesundheit, Selbstwahrnehmung und der Begleitung von Entwicklungsprozessen. Dieses Wissen fließt in meine Arbeit ein und verbindet sich mit meiner langjährigen Erfahrung im Yoga zu einem körperbasierten, ganzheitlichen Ansatz.

MEIN WEG
Mein beruflicher Weg begann zunächst auf einem ganz anderen Feld.
Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem weniger die Frage im Vordergrund stand, was wirklich dem eigenen Wesen entspricht, sondern vielmehr die Orientierung daran, einen „vernünftigen“ und sicheren Weg einzuschlagen. Fragen wie „Was möchtest du eigentlich?“ oder „Was entspricht dir wirklich?“ spielten dabei kaum eine Rolle.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in den wirtschaftlichen Bereich, den ich über viele Jahre hinweg durch kontinuierliche Weiterqualifizierung und zusätzliche Abschlüsse ausbaute und in dem ich mich in unterschiedlichen Konzernen und mittelständischen Unternehmen weiterentwickelte.
Gleichzeitig begleitete mich ein Gefühl, dass dieser Weg zwar nach außen stimmig erschien, sich innerlich jedoch nicht wirklich erfüllend anfühlte.
Mit der Geburt meiner Kinder veränderte sich mein Leben auf eine sehr positive Weise. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich zu spüren, was Sinn bedeutet und was mir im Leben wichtig ist.
Mit der Zeit kamen jedoch immer mehr Anforderungen und Verantwortlichkeiten hinzu. Zwischen Familie, Beruf und den zunehmend komplexer werdenden Anforderungen des Alltags entwickelte sich schleichend ein Zustand, der stark von Anpassung geprägt war und in dem kaum noch Raum für ein bewusstes Innehalten blieb.
Erst nach und nach wurde mir bewusst, wie sehr mein Alltag von Anforderungen im Außen bestimmt war und wie wenig Raum für mich selbst und ein wirklich bewusstes Erleben blieb.
Dabei begann ich zu erkennen, wie stark uns früh erlernte Muster, innere Überzeugungen und Prägungen beeinflussen und unser Handeln prägen, oft ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.
Dieser Zusammenhang wurde für mich erst durch die Yoga-Praxis wirklich erfahrbar.
Der Wendepunkt entstand, als ich den Weg zum Yoga wieder aufnahm, den ich bereits in meiner Jugend kennengelernt hatte. Zum ersten Mal seit langer Zeit erlebte ich wieder Momente von innerer Ruhe, Klarheit und dem Gefühl bei mir selbst anzukommen.
Diese Erfahrung weckte meine Neugier darauf, welche Prozesse dieses Erleben fördern, und führte mich tiefer in die Praxis hinein.
Ich begann eine mehrjährige Yogaausbildung, in der ich mich intensiv mit Körperwahrnehmung, Atem, Philosophie und den Zusammenhängen zwischen Körper und Geist auseinandersetzen durfte. Diese Zeit war für mich nicht nur eine fachliche Ausbildung, sondern auch ein persönlicher Entwicklungsprozess, der meinen Blick auf mich selbst nachhaltig verändert hat.
In diesem Prozess wurde mir zunehmend bewusst, wie eng körperliches Erleben, innere Prozesse und persönliche Entwicklung miteinander verbunden sind.
Diese Erfahrungen führten mich schließlich dazu, meinen Weg bewusst weiterzugehen und mein Wissen durch ein interdisziplinäres Studium im Bereich Life Coaching zu vertiefen, das Inhalte aus Psychologie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung verbindet.
Heute erlebe ich, wie sich aus innerer Ruhe heraus klare und stimmige Entscheidungen entwickeln und wie viel leichter es wird, das eigene Leben aus einem authentischen Gefühl heraus zu gestalten.

MEINE HALTUNG
In meiner Arbeit geht es mir nicht darum, etwas zu „optimieren“ oder schnelle Lösungen zu finden.
Ich sehe Entwicklung vielmehr als einen Prozess, der Zeit, Raum und eine achtsame Begleitung braucht.
Ich arbeite mit einem feinen Gespür für das, was mein Gegenüber im Moment benötigt und mit der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderung dort entsteht, wo Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen, sich wahrnehmen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln dürfen.
Der Körper spielt dabei eine zentrale Rolle.
Für mich ist er ein Zugang zu inneren Zuständen, zu Spannungen, aber auch zu Ressourcen und ein Ort, an dem innere Prozesse unmittelbar erfahrbar werden.

WIE ICH ARBEITE
In meiner Arbeit verbinde ich körperorientierte Wahrnehmung mit reflektierenden Gesprächen sowie gesundheitspsychologischen und ressourcenorientierten Ansätzen.
So entsteht eine Begleitung, die nicht nur über das Gespräch wirkt, sondern über das unmittelbare Erleben, in dem sich körperliche und mentale Prozesse miteinander verbinden.
Mein Anliegen ist es, Menschen dabei zu unterstützen, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, innere Ruhe und Klarheit zu entwickeln und darauf aufbauend stimmige Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

AUSBLICK
Neben meiner Arbeit al
s Yogalehrerin entwickle ich derzeit mein Coachingangebot weiter.
Zukünftig möchte ich Menschen nicht nur in meine Yoga-Kursen, sondern auch im Einzelsetting sowie in unterschiedlichen Gruppen- und Workshopformaten begleiten und Räume schaffen, in denen Entwicklung auf eine ruhige, klare und ganzheitliche Weise möglich wird.
Dabei ist es mir ein Anliegen, Yoga und körperorientierte Ansätze noch stärker im Kontext von Gesundheitsförderung und Prävention zu verankern.

Ich verstehe Gesundheit nicht als einen festen Zustand, sondern als einen lebendigen Prozess, der sich immer wieder neu im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Lebensumfeld entwickelt.
Gleichzeitig freue ich mich über alle Menschen, die einfach Freude an Bewegung und Entspannung haben und sich auf diese Weise etwas Gutes für sich tun möchten.


Claudia Hellmann Hatha Yoga

Ich freue mich darauf meine Erfahrungen mit Dir in meinen Kursen zu teilen.


Namasté

Claudia



 
 
 
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